Bei meinen erfassten USDC-Beständen habe ich eine zunehmend wachsende Differenz zwischen den Blockpit-Daten und jene der Börse festgestellt. Zunächst waren es nur kleine Beträge in den Nachkommastellen, doch nach tausenden Trades ist das bereits auf 20€ angewachsen und wird schlimmer.
Zur Fehlersuche bin ich zu meinem allerersten USDC-Trade gegangen und habe mir das im Ledger-Mode angesehen. Bereits bei diesem scheint etwas nicht zu stimmen:
Die Transaction-History von BingX zeigt den Trade. 0,00818 BTC wurden verkauft und 500,77499393 USDC hat es dafür gegeben.
Die dazugehörige Order-History von BingX zeigt korrekt, dass eigentlich 501,276270209715 USDC erhalten wurden, wovon jedoch 0,501276270209715 USDC an Gebühren angefallen sind. Deshalb war der eigentliche erlös eben die 500,77499393 USDC.
Soweit so gut, doch was passiert nach dem Import:
Die Anzahl der BTC stimmt. Die eigentlich erhaltenen 501,27… USDC stimmen. Die Gebühr von 0,501… USDC stimmt ebenfalls. Doch warum ist die Balance dann der Betrag von 501,27… USDC??? Habe ich jetzt einen Denkfehler oder müsste die Balance doch der Betrag von 500,77… USDC, sprich mit abgezogener Gebühr sein?
Wenn tatsächlich bei jedem Trade der Fehler passiert, dass die Gebühr von der Balance nicht abgezogen wird, kann ich mir plötzlich erklären, warum ich laut Blockpit mehr Coins haben sollte, als ich tatsächlich besitze. Das würde sich nämlich von Trade zu Trade immer weiter aufschaukeln.
Habe ich hier einen Denkfehler???
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Ich habe mittlerweile weitere Trades importiert und jedesmal wird die Balance zwischen Blockpit und BingX größer. Ich bin mir daher sicher, dass es am falschen Umgang mit den Gebühren liegt. Folglich ist die Frage, wie zuverlässig die Steuerberichte am Ende sein werden?!
Derartige Trades werden aktuell doppelt importiert, da die aktuelle Logik auf Basis der beiden Dateien (Order- & Transaction-History) aufbaut. Meine aktuelle Empfehlung ist daher, jene doppelten Trades die eine Gebühr aufweisen aus der Transaktionsliste auszunnehmen, damit das inkorrekte Gebühren-Mapping zudem keinen negativen Effekt hat. Alternativ kannst du die Gebühr der bestehenden Trades rauslöschen oder folgende Logik anwengen:
Beispiel: Trade von 1000 EURO zu 0,01 BTC mit 0,0001 BTC Gebühr.
Gebühren können entweder im eingehenden oder im ausgehenden Asset erfasst werden.
Gebühren, wenn in ein- oder ausgehendem Asset bezahlt, werden wie folgt berücksichtigt:
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Wenn Gebühren im ausgehenden Asset bezahlt wurden:
"Die Gebühr wird als separater Ausgang behandelt."Ausgehende Menge: Nettotransaktionsbetrag (Betrag exklusive Gebühren)Gezahlte Gebühr: Gebühr extra eintragen
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Wenn Gebühren im eingehenden Asset bezahlt wurden:
Fall1: Keine zusätzliche Gebühr auf der Einzahlungsseite.
Eingehende Menge: Nettotransaktionsbetrag (Betrag exklusive Gebühren)
Gezahlte Gebühr: Nichts oder 0 eintragen
Fall2: Zusätzliche Gebühr auf der Einzahlungsseite.
„Wird die Gebühr in der eingehenden Währung bezahlt, muss der Eingang um den Betrag der Gebühr erhöht werden. Die Gebühr wird als separater Ausgang behandelt.“
Eingehende Menge: Nettotransaktionsbetrag (Betrag exklusive Gebühren) + GebührGezahlte Gebühr: Gebühr extra eintragen
Ich denke das Problem ist ein anderes, aber vielleicht kurz zur Klarstellung, damit ich es nicht falsch verstehe:
Im Ledger-Modus gibt die “Balance” die Anzahl der Coins an, die am Ende eines Trades als Gesamtguthaben am Konto zur Verfügung stehen.
Habe ich das so richtig verstanden?
Kann man so sagen. Dies gilt grundsätzlich für jede Transaktion.