ich bin neu in der Kryptowelt und habe mir letzte Woche Blockpit Plus besorgt und bin gerade dabei mich einzuarbeiten.
Ich gehe nun meine Transaktionen durch und möchte sie korrekt “labeln”. Es kann natürlich keine Steuerberatung hier erfolgen. Hierzu möchte ich am Ende des Jahres noch die Steuerberatung von Blockpit in Anspruch nehmen.
Ich habe eine Frage, vielleicht kann mir jemand einen Rat geben. Ich habe mich bei “ARBCORE” angemeldet. Das ist eine Firma, die automatisierten Arbitrage-Handel macht. Ich zahle da ein und erhalte Auszahlungen.
Wie kann ich die fürs Erste erstmal in Blockpit “labeln”? Also die Einzahlung und die Auszahlung auf mein Wallet, die in Blockpit integriert sind.
Ich mache natürlich noch eine Tabelle mit den Einzahlungen und Auszahlungen zur Dokumentation.
Aber hat jemand einen Tipp wie ich es labeln kann?
Vielen Dank für eure ehrlichen Antworten. Ja ich bin noch sehr unsicher und habe auch kein gutes Gefühl dabei. Aber da ich will alles richtig machen wegen der Steuer. Ich bin so das Gegenteil von den Leuten, die mir arbcore empfohlen haben
Ich werde jetzt erstmal kein Geld mehr in Arbcore reinstecken, habe bisher 2000 Euro einbezahlt.
Ich mache wie Tom gesagt hat eine “manuelle Wallet” und label die Bewegungen als Transfer. Halte meine Exceltabelle aktuell. Aber irgendwie war das eine “Schnappsidee” von mir und kostet mich mehr Zeit als ich investieren wollte ;-(
Danke! Ich glaube hier sind eher Menschen auf meiner Wellenlänge als in den Telegram-Gruppen von Arbcore….
wie du ja in den an Blockpit gerichteten kritischen Nutzermeldungen erkennen kannst, so hat Blockpit im Bereich Umsetzung nationaler Steuergesetze auch nicht immer „die Weisheit mit Löffeln gefressen“.
Der Grundgedanke im Kern von Blockpit war ja OK.
Doch wenn du dich eh nur als Einteiger in der Kryptowelt bewegst wäre etwas simples angeraten -z.B. Staking, statt MarktpreisSpekulation zwischen Kryptobörsen oder gar Hebelprodukte.
Bei aller Kritik die ich gegenüber Blockpit und auch dem Kooperationspartner Bitpander zum Ausdruck bringe -bei beiden bin ich Nutzer, dies als „Disclaimer“ ..
.. also bei aller Kritik möchte ich doch sagen Staking ist eines der einfachsten Dinge für Einsteiger und dazu bietet der Blockpit-Kooperationspartner Bitpanda saubere *csv Daten, die ein Anfänger eben auch wunderbar offline am Rechner in Excel einlesen und sauber für das örtliche Finanzamt ausdrucken kann.
Hättest du deine 2000€ in so einen typischen StakingCoin wie TRX gesteckt, oder gar bei Bitpanda in die derzeitige EURCV -Kampagne, dann hättest du längst wöchendlich nutzbare Erträge und nebenbei saubere Daten für die eigene Buchhaltung.
..und immer bedenken - die in Deutschland geltende Freistellung für Staking ist nur relevant wenn der Einkommensgrundfreibetrag bereits durch Einkommen ausgeschöpft wurde.
Persönlich lebe ich als „Erwerbsloser ohne Leistungsbezug“ mit meiner Nichtveranlagung zum Vorabzug der Einkommenssteuer halt gezielt so um unterhalb der Schwelle zu bleiben. Da sind es dann halt auch mal ein Vielfaches der 256€ was möglich ist.
Nicht ohne Hintergedanken versucht ja eine politische Lobby Sparrücklagen zu besteuern und eine Abgabenpflicht in das desaströse Kassensystem der staatlichen Rente auch bei Kapitalerträgen zu etablieren - denn wer kann, der hat sich längst aus dem Hamsterrad der „Abhängig Beschäftigten und Angestellten“ verabschiedet.
Stichwort: 25% bzw. „persönlicher Einkommenssteuersatz“ statt Abzüge für die Rentenkasse.
kurzum, 7% erwartete Jahresrendite bei EURCV - Zinsen ..ist auch im Vergleich mit vielen Aktien-Dividenden jetzt nicht so schlecht und besser als viele Tagesgeld Angebote ..trotz 14täglicher Kündigungsfrist für die Einlage (jetzt mal nur konkret auf die Plattform Bitpanda bezogen, andere Anbieter unterstützen halt auch andere Konzepte..)
Also lange Rede - direkter Sinn und Botschaft meines Referat
"befasse dich mit den nationalen Schreiben der Finanzministerien .. wenn du deutscher Steuerbürger bist greift das inzwischen recht klare „BMF-Schreiben“ zur steuerlichen Bettachtung von Kryptogeschäften, aktueller Form, welches hier im Forum, oder im Helpdesk von Blockpit und auch im restlichen Web vielfach verlinkt wird.
Wie schon andere jetzt auch deine Fragen beantwortet haben.
Sie haben sicher nicht Unrecht, mit der Plattform.
Am sichersten noch Staking über Bitpanda etc,..
Lending ja über Stablecoin Udsc, Euroc,… (obwohl das man das Protokoll Risiko nicht ausschließen kann, Verbindung mit Smartcontract (Totalverlust möglich))
Bei Solchen Sachen empfehle ich nur mit Spielgeld zu hantieren.